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Hartmut Schorrig

Ich bin geboren am 22. April 1956, habe Informatik studiert in einer Kleinstadt in Thüringen, Ilmenau, und dort auch promoviert. In meiner doch mittlerweile recht langen Laufbahn konnte ich Einiges an Erfahrungen sammeln. Angefangen hat es 1976 mit Kennenlernen der Arbeitsweise von CPUs. Damals gab es noch den Intel-8008, später den Z80, Mit dem Z80 als Zentralprozessor habe ich Anfang der 80-ger so etwas wie einen PC entwickelt, den "Microcombi", später "MC80"). Dieser wurde dann in mittleren Stückzahlen für industrielle Steuerungen eingesetzt. Darauf lief ein Basic-Interpreter, laufzeitoptimiert und geeignet für Echtzeitsteuerungen, Textverarbeitung, Assembler, Editor, Grafik. Große Teile der Software stammten von mir - Das ist die Alt-Geschichte.

In den 90-ger Jahren habe ich wieder CPU-Boards und Peripheriebaugruppen entwickelt, für spezielle Steuerungen, und speziellem Betriebssystem. Ich bin aber aus Eigeninteresse mehr und mehr in den reinen Softwarebereich gewechselt und habe neue interessante Gebiete entdeckt, darunter Java und XML. Alles, was hier veröffentlicht ist, ist von mir weitestgehend in der Freizeit entwickelt. Beruflich kann ich einiges als Basis benutzen, was natürlich sinnvolle Synergieeffekte mit sich bringt.

Von den Veröffentlichungen auf dieser Seite erwarte ich einen Feedback, was letzlich der Weiterentwicklung und Verbesserung dient. Außerdem bin ich ein Vertreter des Open-Source-Gedankens, allerdings in gemäßigter Form. Closed sources für Industrieanlagen - als Schutz. Wichtig ist, dass die Prinzipien, nach denen Software arbeitet, allen zugänglich sind. Dazu gehört dass die grundlegenden Betriebssysteme offen sind. Eine Spielkonsole darf dagegen closed-software haben, denn es ist ein Endprodukt.

Für mich bedeutet dies: Ich möchte Software nicht im Stillen entwickeln, die dann vielleicht in einige Geräte einfließt, aber eigentlich mehr kann. Für eine Nutzung von Software (Stichwort Wiederverwendung) ist es wesentlich, dass man sich in einem Softwaresystem bewegt. Es ist nicht das Wichtigste, etwas zu benutzen, was dann vielleicht doch nicht ganz passt, sondern die gemeinsame Denkbasis und damit gemeinsame Schnittstellen. Hier schafft insbesondere die Programmiersprache Java eine gute Basis. Die Wiederverwendung ist dann nur eine logische Folge, und kein aufgezwängtes Muss. Was für Java bezüglich Programmierung gilt, das schafft XML bezüglich Datenhaltung, Datenaustausch. Als Entwicklungsumgebung verwende ich erfolgreich Eclipse.

Natürlich gibt es für mich noch mehr als Software. So singe ich in einem ganz guten Kirchenchor, bin mit meiner Familie zusammen, drei Kinder, und lese gern Philosophisches (Lebensweisheit). Das ist eine ganz andere Sache.

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